Inder Welt der Ritter, Gaukler und Edelfräulein

„Lange Nacht“ als Auftakt in die fünfte Further Jahreszeit zog viele Besucher an

Furth im Wald (mh). Mittelalterliche Musik, historisch gewandete Edeldamen und mutige Ritter, Kämpfe unter tapferen Recken und mittelalterliche Schmankerl. Das alles bot die „Lange Nacht“ organisiert vom „Verein der Förderer mittelalterlicher Feste und Weisen“ mit tatkräftiger Unterstützung des Spielmannszugs, des Fördervereins „Grenzfähnlein“ sowie der Feuerschützenkompanie. Es war der inoffizielle Auftakt in die fünfte Further Jahreszeit, dem Drachenstich.

Trat man am Samstag ab 16 Uhr durch die Palisaden, die eigens für diesen Anlass den Eingang zum Biergarten vor der Festhalle zierten, so wird man von Gauklern und Rittern in eine mittelalterliche Welt entführt. Die Spiele für die kleinsten Besucher erforderten Geschick und ein ruhiges Händchen und zur Belohnung gab`s ein Geschenk aus der geheimnisvollen Schatzkiste. Sehr beliebt war auch heuer wieder das Kinderschminken, wo sich vor allem kleine Mädchen ganz schnell in zauberhafte Feen verwandeln konnten.

Vor allem die Kämpfe der in Furth schon allseits bekannten Gruppe „Mortifer Draconi“ waren mit ihren überzeugend echt wirkenden Kampfszenen ein wahrer Magnet für Besucher. Auch  musikalisch konnten die Gäste das Mittelalter in vollen Zügen genießen. Die Businenbläser des Spielmannszugs begrüßten vor der Festhalle seine Gäste und die Flötengruppe sowie der Jugendzug waren immer wieder unterwegs und unterhielten die Besucher. Außerdem sorgte die Mittelalterband „Holba“ die ganze Nacht über für ein historisches Ambiente. Akrobatisch ging`s weiter mit der Turngruppe „Sparifankerl“ die mit ihren Figuren und Darbietungen die Gäste zum Staunen brachte, aber auch die Bauchtanzgruppe „Sha`Waza“ waren ein optischer Blickfang und lockten viele Besucher in die Festhalle, wo es urigen Speisen wie „Drachenfleisch“ oder „Schupfnudel mit Apfelmus“ zu genießen galt. Für gute Unterhaltung sorgte auch Gaukler „Antonius“ mit seinen Streifzügen durch die Halle und auch historische Tänze, sowie eine Feuershow fehlten an diesem Abend nicht.

Neu in diesem Jahr war der Besuch von Tradinno „Fanny“, eine tolle Bereicherung für die „Lange Nacht“, denn zu mutigen Rittern gehört ein furchteinflößender Drache.

Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt wieder dem Spielmannszug „Grenzfähnlein“ zu Gute.

Fazit: Es war ein Spektakel, das keine Wünsche offen ließ und das alles präsentierte, was das Mittelalter damals zu bieten hatte. Viele Besucher ließen sich dabei in die Welt von Ritter, Drachen und Edelfräulein entführen, ließen den Alltag zurück und erlebten eine anschauliche Reise zurück in die Vergangenheit.

Bild und Text: Melanie Haimerl