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„2010 war ein Hochleistungsjahr“
Spielmannszug „Grenzfähnlein“ bilanzierte –
Andreas Roder bleibt Vorsitzender
In der traditionellen Jahreshauptversammlung freute sich Vorsitzender Andreas Roder zusammen mit seinem Verein wieder auf ein aktives Jahr zurückblicken zu können. Betrachtet man die circa 40 Einsätze, dazu die 30 Auftritte am Drachenstich, die regulären Gesamt – und Einzelproben sowie die vielen Events und Highlights, so sind die Spielmannszügler durchschnittlich jeden dritten Tag unterwegs.
Auch mit ihren zahlreichen Erfolgen gehört der
Spielmannszug zum musikalischen Aushängeschild
der Stadt Furth im Wald. Bei der Meisterschaft
der BSV in Straubing konnten sich die Musiker
über einen Sieg in allen Klassen freuen und den
Gesamtsieg nach Hause bringen. Auch beim
Wertungsspiel des NBMB in Auerbach wurde dreimal
die Auszeichnung „Hervorragend“ geholt.
Höhepunkt im vergangenen Jahr war sicherlich die
Deutsche Meisterschaft in Rastede, wo der
Spielmannszug mit einer hervorragenden
Punktezahl als Deutscher Vizemeister nach Hause
zurückkehrte. Schon eine Tradition ist der
Besuch des Patenvereins, Tambourcorps Grün –
Weiß Oberkassel. Aber nicht nur spielerisch glänzt der Verein mit seinen Leistungen, auch gesellschaftlich war im vergangenen Jahr einiges geboten. Die Vorbereitungen für das Jahr 2011 sind bereits im vollen Gange. Seit Januar laufen die Proben auf Hochtouren, um im Mai bei der Bayerischen Meisterschaft in Neubrunn den Titel verteidigen zu können. Zur Vorbereitung wird wieder ein Probenwochenende veranstaltet.
Ein Highlight in der gesamten
Spielmannszuggeschichte wird sicherlich das
„Mega – Event“ im September, wo insgesamt 59
Spielmannszügler, begleitet von 22 „Fans“ den
Schritt über den Großen Teich wagen und in New
York bei der Steubenparade mitwirken. Ein
Organisationsteam aus sechs Spielmannszügler ist
seit einem Jahr mit den Vorbereitungen
beschäftigt, um vor allem die Reise mit den
Instrumenten sorgfältig zu planen. Vorsitzender
Roder nutzte die Gelegenheit sich bei allen
Spendern und Sponsoren, die mit ihrer
Unterstützung diese Unternehmung überhaupt erst
ermöglichten, zu bedanken.
Auch der zweite Bürgermeister Michael Mühlbauer
und Schirmherr Klaus Hofbauer sind stolz auf die
Leistungen des Spielmannszugs. Die Vielzahl an
musikalischen und gesellschaftlichen Aktivitäten
schweiße die Gemeinschaft noch besser zusammen.
Auch mit den 16 Neuaufnahmen im vergangenen Jahr
sei die Zukunft des Vereins mehr als gesichert.
Klaus Hofbauer sei deshalb besonders Stolz als
Schirmherr mit dem Grenzfähnlein verbunden zu
sein. Auch Max Schächtl vom Förderverein
„Grenzfähnlein“ sicherte dem Spielmannszug
wieder die nötige finanzielle Unterstützung zu.
Gesamtausbilder Hermann Dirscherl weiß den
Einsatz in den Proben, Auftritten und
Leistungswettbewerben sehr zu schätzen und hatte
viele lobende Worte für die intensive und
erfolgreiche Zeit übrig. Wenn auch in diesem
Jahr keine BSV - Meisterschaft angeboten werde,
so haben sich die Musiker mit der Bayerischen
Meisterschaft wieder ein großes Ziel gesetzt.
Dabei werden die Flöten, die Fanfaren und die
gemischten Klasse mit jeweils zwei Stücken ihr
Können unter Beweis stellen.
Bei der Jahreshauptversammlung des
Spielmannszuges sind auch langjährige Mitglieder
geehrt worden. Zehn Jahre: Julia Fischer,
Elisabeth Korherr, Franziska Riedl, Kathrin
Späth, Nadine Weißthanner. 15 Jahre: Melanie
Eibl, Daniela Meckl und Carmen Walczuch. 20
Jahre: Stephanie Schächtl. 25 Jahre: Sabine
Wess. 30 Jahre: Andreas Roder.
Auch für die zahlreiche Anwesenheit bei Proben
und Einsätzen wurde einigen Mitgliedern ein Dank
ausgesprochen. Bei 45 Proben und Einsätzen waren
Laura Weber, Katharina Siegl und Anneliese
Albrecht anwesend. Dana Schmidberger und
Christian Weber waren 44 Mal unterwegs. Gisela
Rohrmüller und Stefan Riederer 43 Mal, sowie
Manfred Siegl und Alexander Solfronk 42 Mal. 41
Mal im Einsatz waren Andreas Roder und Nadine
Weißthanner. Für ihren Fleiß erhielten alle
einen Gutschein im Ratskeller „Beim Kleber“.
Neuwahlen:
Erster Vorsitzender Andreas Roder; zweiter
Vorsitzender Christian Staudner; Kassier Manfred
Siegl; Schriftführer Annika Bosek; Stabführer
Josef Beer; Zeugwart Brigitte Stöckerl;
Gesamtausbilder Hermann Dirscherl; Jugendwart
Steffi Franz und Carmen Walczuch; Beisitzer
Anneliese Albrecht, Jürgen Janda, Thomas
Lernbecher, Siegi Mühlbauer, Gisela Rohrmüller,
Ralph Multerer, Sebastian Siegl, Josef Schwägerl,
Lisa Hoch; Kassenprüfer Thomas Schuh und Fritz
Korherr.
Zwei neue Jugendsprecher gewählt
Steffi Franz und Carmen Walczuch lösen nach 13
Jahren Markus Albrecht ab
Mit seinen 13 Jahren als Jugendsprecher des
Spielmannszugs hatte Markus Albrecht einen
Meilenstein in der Geschichte des Grenzfähnleins
gelegt. Viele Jugendliche, mit denen Markus
Albrecht eine hervorragende Arbeit geleistet
hat, konnten in dieser Zeit für den Verein
gewonnen werden. In diesem Jahr hat er seinen
Stab an Steffi Franz und Carmen Walczuch
abgeben, die sich nun um die Jugendlichen des
Spielmannszugs kümmern.
Die Statistik des letzten Jahres zeigt, dass der
Anteil der unter 18 – jährigen seit 2007 zwar
gesunken ist, jedoch mit 39 Spielmannszügler
noch einen wichtigen Grundpfeiler im Verein
darstellt. Der Anteil der bis 16- jährigen liegt
bei fast 34 Prozent.
30 Musikschüler befinden sich zurzeit in
Ausbildung, sie werden von neun Ausbildern
betreut. Der Unterricht findet kostenlos einmal
in der Woche in Gruppen – oder Einzelstunden
statt. Unter den Schülern befinden sich auch
sechs Erwachsenen. Zehn sind in ihrer Ausbildung
bereits so weit fortgeschritten, dass sie im Zug
mitspielen können. Auch zahlreiche Aktivitäten
wurden im Jahr 2010 wieder durchgeführt,
darunter der Kappenabend mit dem Thema
„Märchenstunde“, der Faschingsumzug, die Lange
Nacht, der Drachenstich und der Auftritt bei den
Weihnachtsmärkten, um hier nur einige zu nennen.
Bei einem Mitgliederstand von 98, einem großen
Jugendanteil und dazu 16 Neuaufnahmen, braucht
sich der Verein in absehbarer Zeit um die
Zukunft keine Gedanken machen. Deutlich wurde im
vergangenen Jahr auch wieder, dass die
Jugendlichen immer mehr Verantwortung übernehmen
und mit Freude dabei sind. Dabei ist besonders
der Umbau des Ausbildungsheims erwähnenswert,
wofür die Spielmannszügler gerne ihre Freizeit
opferten und sich gemeinsam engagierten.
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