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“Grenzfähnlein“ dreifacher bayerischer
Meister
Spielmannszug siegte in jeder Disziplin In Neubrunn sogar den
Gastgeber geschlagen
Furth im Wald. Die Erfolgsserie des Further Spielmannszuges reißt
nicht ab: Am Samstag holte das “Grenzfähnlein“ im fränkischen
Neubrunn dreimal den Titel “Bayerischer Meister“. Der Musikzug war
in den drei Kategorien “Naturton“ (Fanfaren), Flöte und “Gemischt“,
der Königsklasse des Wettbewerbs, angetreten und ging dabei jedesmal
als souveräner Sieger hervor. Doch es gab noch etwas, was die
Further besonders stolz machte. Denn ausgerechnet in der Heimatstadt
eines der besten Fanfarenzüge der Nation gelang es ihnen, den
Fanfarenzug Fränkische Herolde Neubrunn in dessen Disziplin zu
schlagen. Verständlich, dass der Jubel am Ende der 20.
Landesmeisterschaft des LSW Bayern auf Further Seite riesig war und
dies die Nacht hindurch auch ausgiebig gefeiert wurde.
Dabei war die Mission “Titelverteidigung“ offensichtlich alles
andere als ein leichtes Spiel, das vorprogrammiert schien. Wie zu
erfahren war, hatte Vorsitzender Roder noch kurz vor dem ersten
Auftritt den einstigen Pfarrgemeinderats-Sprecher Hans Dendorfer
gefragt: “Glaubst Du, dass uns „der da oben“ hilft?“ Dendorfer habe
ihm geantwortet: “Gott würde sagen: „Ich hab Euch schon geholfen,
denn ich habe Euch das Talent geschenkt. Jetzt liegt“s an Euch,
dieses zu nutzen““... Wie groß die Freude über den dreifachen
Titelgewinn war, zeigte auch, dass mancher seine verlorene Wette
einlöste und am Sonntag mit geschorenem Kopf in die Grenzstadt
zurückkehrte. In der Heimat zelebrierte dann das “Grenzfähnlein“
seinen Sieg auf traditionelle Weise: Nach der Ankunft auf der
Festwiese wurde Richtung Stadtplatz marschiert, mit den drei
Trophäen an der Spitze.
Text: Thomas Linsmeier
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